23. März 2006

Sprungbrett in die Profi-Karriere

Sprungbrett in die Profi-Karriere

Zahlreiche bekannte Piloten nutzten die Serie als Sprungbrett, um im professionellen Motorsport Fuß zu fassen. Erfolgreichster Mitropa Rally Cup Teilnehmer ist Matthias Moosleitner, der sich insgesamt fünf Mal den Titel holte.
Darüber hinaus sicherten sich Rallyelegenden wie Weltmeister Sandro Munari 1971 auf Lancia HF und ein Jahr später Rafaelo Pinto auf einem Fiat 124 Spider die Siegertrophäe.

Von Anbeginn (1965) an war und ist der Mitropa-Rally-Cup nicht nur als Sprungbrett für eine spätere, internationale Profikarriere gedacht, sondern wird vor allem auch als kostengünstiger und völkerverbindender Rallyesport auf überaus hohem Niveau geschätzt. Zwar haben sich auch international bekannte Rallyefahrer wie die Italiener Sandro Munari oder Rafaele Pinto, der Österreicher Franz Wittmann sowie die Deutschen Hermann Gaßner und Armin Schwarz bereits zum Teil mehrfach in die lange Siegerliste eingeschrieben; aber in der Hauptsache ist der Mitropa-Rally-Cup ein Betätigungsfeld für den österreichischen, italienischen, tschechischen und bundesdeutschen Rallye-Nachwuchs, der im Ausland jeweils nenngeldfrei starten kann. Der oberbayerische Privatfahrer Matthias Moosleitner ist mit sechs Siegen der bislang erfolgreichste aller Teilnehmer.

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